Heute, wenn ihr seine Stimme hören werdet

Liebe Gemeindeglieder,

man könnte wirklich die  Krise kriegen – also, wenn wir nicht schon in der (Corona)Krise wären.

Endlich gehen die Infektionszahlen runter, jedenfalls im Vergleich zu der Zeit rund um Weihnachten. Aber da kommt schon wieder  der nächste Dämpfer. Die Virusmutationen sind im Land angekommen, und wir wissen noch nicht, wie schnell sie sich ausbreiten werden und ob wir es schaffen, sie einzudämmen. Unsere zaghaften Hoffnungen auf die eine oder andere Lockerung müssen sich sofort wieder zurückziehen. Die ersten Bundesländer sprechen offen über eine Verlängerung des Lockdown. Dem müssen wir uns stellen, wenn  das wahrscheinlich auch keiner wirklich hören möchte.

„Heute, wenn ihr seine Stimme hören werdet, so verstockt eure Herzen nicht:“(Hebr.3,15), so heißt es im Wochenspruch. Und es sagt uns: Es gibt den EINEN, der noch gute Nachrichten für uns hat. Es gibt den EINEN, bei dem uns das Herz aufgeht, wenn wir ihn reden hören. Weil der uns nämlich nicht in die Krise stürzt, sondern da rausholt. Dieser EINE ist unser treuer Gott. Und er sagt so wunderbare Dinge wie: Denn ich weiß wohl, was ich für Gedanken über euch habe, spricht der HERR: Gedanken des Friedens und nicht des Leides, dass ich euch gebe Zukunft und Hoffnung. ( Jer 29,11). Zukunft und Hoffnung. Ja, das ist es, was wir hören wollen. Meine Lieben, daran will ich mich gern festhalten, wenn ich den Eindruck habe, dass ich gleich die Krise kriege: Gott hält Zukunft und Hoffnung für uns bereit. Verlassen wir uns darauf. Auch für unsere Gottesdienste gibt es einen Hoffnungsschimmer. Wenn die Infektionszahlen weiter fallen oder wenigstens stabil im augenblicklichen Bereich bleiben, werden wir in absehbarer Zeit und unter strengen Schutzvorschriften wieder zu Gottesdiensten in unseren Kirchen einladen dürfen. Bis dahin nutzen Sie gern unser Angebot auf Youtube

 

( Kirchengemeinde Menzingen und Oberacker ). Auch telefonisch bin ich gern für Sie erreichbar. Bleiben Sie gesund und zuversichtlich, und seinen Sie behütet. Ihre Pfarrerin Stefanie Nuß