Gemeindefest 2018

Liebe Besuchende unserer Website,

schade, dass ihr unser Gemeindefest 2018 nicht miterleben konntet. Aber lest dazu nachfolgenden Bericht von Nils Kolb:

Schon beim Aufbau der Tische und Bänke war klar, dies wird ein herrlicher Sommertag. Zwischen Schatten- und Sonnenplätzen konnte man wählen, sogar unter den Bäumen konnte man Platz nehmen und überall wehte eine frische Brise. Der Posaunenchor eröffnete beschwingt den Gottesdienst. Dirigiert wurde der Chor von Dagmar Appenzeller, da Frieder Gabriel bei den Bläsern aushelfen musste. Im Weiteren verhalf Dagmar Appenzeller neben den MeOLas auch noch den Kindergartenkinder dirigierend zu einem guten Auftritt. 31 MeOLa-Kinder und Jugendliche füllten die Treppen zur Kirche hinauf und bestachen durch einen tollen Chorklang und mutigen Soli. „Schwach und stark“, sang der MeOLachor,“jung und alt,/ krank oder gesund sind wir willkommen, /Mann und Frau, arm und reich,/ schuldig, doch frei, sind wir willkommen.“ Bewegend war auch das gesungene Vater unser. Neben dem Gesang trugen die MeOLa-Kinder auch noch ein kurzes Anspiel vor. Die Farben stritten, welche am bedeutendsten sei. Jede Einzelne versank in Eigenlob, bis ein kräftiges Gewitter die einzelnen Farben zu etwas Neuem zusammenfügt, einem Regenbogen. Oder wie Pfarrerin Nuss ausführte: Wir betonen gerne das Trennende, aber eigentlich sehnen wir uns nach dem Verbindenden. Pfarrin Nuss war es dann auch, die die ganze Zuhörerschaft vom Standby-modus in Bewegung setzte. Du weißt, ich tu mich mit solchen Gruppenaktivitäten immer ein bisschen schwer, aber letztlich ist es dann doch sehr lustig. Die Kinder durften die Bäume mit bunten Bändern schmücken und die restlichen Gottesdienstbesuchern formierten sich mit bunten Luftballons auf der Treppe zu einem riesigen Regenbogen. Das kannst du dir nicht vorstellen? Dann schau dir die Fotos auf der Homepage an. Im Anschluss gab es noch ein Mittagessen. Nicht so üppig, wie in den letzten Jahren, aber auch mit Maultaschen und heißen Würsten und/oder Kaffee und Kuchen kann man hervorragend beisammensitzen. Und als es an der Zeit war aufzubrechen, hatten die Wolken die Sonne verdrängt. In den Bäumen war der Regenbogenschmuck aber auch noch am nächsten Tag zu sehen.
Nils Kolb