Bedankung der Kirchenältesten der evang. Kirchengemeinde Menzingen

Heut ist die Zeit zum Dankesagen!
Denn seit jenen Weihnachtstagen
im Dezember vor sechs Jahren
wollten Zeit und Kraft nicht sparen

diese Männer und auch Frauen.
die Gemeind konnte auf sie bauen
wie auf Stützen ziemlich breiten.
Und das heißt Gemeinde leiten.

Fraglos war das größt Projekt –
Jeder sicher dies gleich checkt –
Renovier`n den Kirchenraum.
Viele sagen: Welch ein Traum!

Das war ´ne gewicht`ge Sache.
Und ich heute freudig lache:
Mit Euch konnte man das meistern.
Und uns tat`s zusammenkleistern.

Einer ging zwischen der Zeit.
Darum fehlt Klaus Daubmann heut,
um auch ihm am End zu danken
für die Tatkraft und guten Gedanken.

Neben dem Gebäude hier
beschäftigt uns, so scheint es mir,
viel auch unser Kindergarten,
Personalwechsel aller Arten.

Alle hatten ihr Ressort.
Das trage ich noch einmal vor.
Schwerpunkte sind das alleine.
Vollständigkeit erzielt das keine.

Armin Dietrich war der Mann,
der des Kirchkaffes nahm an
sich. Und dazu viel Male schon
bewirtet bei der Jubelkonfirmation.

Ganz besonders machst du gern
Besuche bei Frauen - und auch Herrn,
die Geburtstagsjubilare sind.
Tolle Gespräche er dabei findt`.

Als Camino-Experte hast Du
uns begeistert – und das im Nu.
Was Du erfahren hast auf den Wegen,
wurde uns allen geistlich zum Segen.

Bianka Fellbermeier-Wössner hat
oft bis in die Nacht in der Tat
schön geschmückt das Gemeindehaus.
Das sah immer prächtig aus!

Osterfrühstück, Gemeindefest –
ist die Jubelkonfirmation gewest -
Du, Bianka, willst, dass alle es spüren:
Ihr seid willkommen, tretet ein durch die Türen.

Weiteres Herzensanliegen war Dir,
an unserer Kirch zu öffnen die Tür
nicht nur zu Gottesdiensten, sondern auch
im stillen Gebet zu spürn Gottes Hauch.

Wer hat zu Sitzungen uns verwöhnt,
den Abend durch Gebäck und Tee verschönt?
Das war Bianka, das war grandios!
Wir können sagen „Danke“ bloß.

Reiner Fellhauer war der Mann,
der immer da war, wenn es war dran,
praktisch etwas zu Wege zu bringen:
mit Holz, mit Strom – ihm tat es gelingen.

Auf den Reiner war immer Verlass.
Manchmal staunte ich nur fürbass,
was der Reiner alles kann!
Du bist ein richtiger Allround-Mann:

Christbaum-Aufstellen, Glocken programmieren,
Heizung überwachen, Lichter reparieren.
Handwerker-Stunden unzähliger Menge
hat die Gemeinde durch Dich über die Länge

von jetzt vierundzwanzig Jahren gespart.
Und das war bei Dir gepaart,
dass Du oft hast Rat gegeben.
Wenige Worten – er lag nie daneben.

Ursula Lachmuth vertritt die Gemeine,
in der Synode und in dem Vereine
Evangelischer in der Kraichtal-Stadt.
Die Kontakte sie genossen hat.

Ebenso war sie für Mission und Ökumene
Beauftragte und machte sich auf die Beene,
um Neues zu erfahren und für uns zu sichten,
den Blick über den eigenen Tellerrand zu richten.

Ursula, Dir war zur Leitung der Gemein,
wichtig, sie solle eine geistliche sein.
Mit Friedensgebeten zum geistlichen Leben
hast Du uns wichtige Impulse gegeben.

Dazu hat uns oft Dein Lachen
bei so manchen ernsten Sachen
in der Sitzung - dran sei gedacht -
eine entspannte Atmosphäre gebracht.

Margret Mayer war in der Tat
eine, die Landhausens Evangelische vertrat.
Sie war interessiert an den Senioren,
denen, die schon etwas länger geboren.

Doch auch in Gremien arbeitet sie gern.
Brachte so etwa zu den Herrn
des Kraichtal AG-Vorstands unbestritten
das weibliche Element in deren Mitten.

Trotz bewegungstechnischer Last
dennoch kontinuierlich Du hast
eingebracht dich beim Lesung halten
oder beim Heilgen Abendmahl gestalten.

Last not least Ricarda Zimmermann.
Alsbald mit viel Elan sie begann,
die Kindergartenarbeit zu begleiten.
Leitet sie doch einen in früheren Zeiten.

Zudem war ihr spezielles Feld:
Kontakt zum Eine-Welt-Kreis sie hält,
der unter dem Dach der Kirchengemeinde
solche verbindet, die der Gerechtigkeit Freunde.

In dir, Ricarda, tritt klar zu Tage
die Meisterin der Organisationsaufgabe:
Beruf regeln, Haushalt, drei Jungs dazu.
Und dann noch Älteste sein – das bist Du.

Gern hab ich über die ganzen sechs Jahre
- fast mit Tränen ich da nicht spare -
mit Euch gewirkt. Und das sei bemerkt:
Das hat mir oft auch den Rücken gestärkt.

Heut ist Zeit zum Dankesagen!
Es gilt für mich ohne Fragen:
Die Zeit mit Euch war gut und wichtig.
Gewirkt habt Ihr beherzt, umsichtig.

Zum Dank an alle liegt bereit
das Zeichen der Hoffnung der Christenheit.
Durch Zweifel und Leid, durch Ängste und Sorgen
fällt Licht in unser Heute und Morgen.

Mit dreien von Euch geht die Arbeit weiter.
Das stimmt mich zuversichtlich und heiter.
Die anderen drei werden heute entbunden
von den Pflichten, die sie vor sechs Jahren gefunden.

Doch: Ihr seid nicht aus der Welt.
Und wenn uns mal was einfällt,
wo Ihr Euch könnt bringen ein,
werdet Ihr in Rufweite sein.

Nun mir bleibt im Namen von allen
Euch zu wünschen Gottes Wohlgefallen.
Seinen guten, reichen Segen
auf allen Euren weiteren Wegen.

Gero Albert